Grundschule an der Baumgartenstraße
Holzkirchen

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Sozialwirksame Schule

2012:
Einführung der Sozialwirksamen Schule


Der Ruf nach stabilen Werten in der Gesellschaft wird immer lauter. Eine Schule, die erfolgreich und dauerhaft Werte und ein positives Sozialverhalten vermitteln will, braucht engagierte Lehrer mit einem konsequenten Erzieherverhalten und ein umfassendes, praxiserprobtes Konzept. Das bietet mit diesem Schuljahr die Grundschule an der Baumgartenstraße. Dr. Hopf, Schulpsychologe an der Schulberatungsstelle für Oberbayern-Ost und Vater des Konzepts der Sozialwirksame Schule, stellte dem Kollegium das Konzept im letzten Schuljahr vor.


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Das Drei-Ebenen-Konzept sozialwirksame Schule ist ein umfassender und ganzheitlicher Ansatz, der insbesondere die Anliegen Schulentwicklung, Soziales Lernen und Gewaltenprävention beinhaltet.

Was bedeutet Werte lernen in der Sozialwirksamen Schule? Auf der Schulebene ist es für jeden Lehrer und jede Lehrerin notwendig, den Erziehungsstil der autoritativen Erziehung zu verstehen und zu praktizieren. Er lässt sich als die Balance zwischen Wärme, Interesse und Konsequenz beschreiben. Er verlangt von jeder Lehrkraft, einen Wertestandpunkt zu entwickeln und zu leben, der ihm auch Autorität und Sicherheit gibt. Denn Lehrkräfte sollen Vorbilder für gelebte Werte sein. 

Welche Werte sollen in unserer Schule gelernt werden? Hinter welchen Werten stehen wir, damit wir sie den Schülern vermitteln können? Und wie soll die Vermittlung erfolgen? Auf der Schulebene des Konzepts erarbeiten wir zunächst einen gemeinsamen "Wertekatalog": 

1. Respekt: Ich gehe rücksichtsvoll und achtsam mit meinen Mitmenschen und meiner Umwelt um. 

2. Verantwortung: Ich überlege erst, handle dann und trage die Folgen meines Tuns. 

3. Lernen: Ich bin in der Schule zum Lernen. Dazu gehören Freude und Anstrengung 

4. Hilfsbereitschaft: Ich helfe anderen und lasse mir helfen. 

5. Ehrlichkeit: Ich bin aufrichtig. 

Vor dem Hintergrund dieser sozialen Werte entwickelten und ergänzten wir dann unsere Schulregeln und die entsprechenden Konsequenzen bei Regelverletzungen. Regellernen ist ohne Konsequenzen nicht möglich. Im Zentrum der Sozialwirksamen Schule steht die Gemeinschaft. Wir leben und erleben auf Schulebene dies in unseren Schulversammlungen, die ab diesem Schuljahr stattfinden. Diese fördern die Gemeinschaft und ermöglichen die Partizipation der Schüler an der Gestaltung der Schule und dienen auch der Anerkennung der Leistungen von Schülern. 

Auf der Klassenebene gibt es für alle Lehrkräfte tägliche "Kontakt- und Sinnesübungen" in denen spielerisch soziales Verhalten geübt und gefestigt wird. Hier werden unsere Werte erklärt, eingeübt und immer wieder eingefordert. Zum Lernen sozialer Werte und insbesondere zur autoritativen Erziehung gehört ein konsequentes Lehrerverhalten.



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